Chor, Kamelle und Kokolores - Rappelvolle Aula und beste Stimmung beim Mikro-Karneval am GSC
Kurz, aber heftig! Unter diesem Motto verwandelte sich die Aula des Gymnasiums St. Christophorus am
Zur Begrüßung beim Konzert der CANTOCCINI am Gymnasium St. Christophorus gab es eine Verabschiedung: Der Chor der 6. Jgst. eröffnete das Programm am 02. Juni 2025 mit Dashas Country-Hit „Austin“, in das plötzliche Ende einer Beziehung besungen wird. Unter dem Titel „Ferrero Tschüsschen“ hat das 38-köpfige Vokalensemble unter der Leitung von Musiklehrer Andreas Lüning ein buntes Programm rund um das Thema Abschied zusammengestellt. Das Programm bot dabei vielseitige Blickwinkel, oft auch mit einem Augenzwinkern. Die jungen Talente bewiesen ihre stimmliche Sicherheit in diversen Stilistiken, von Pop über Schlager und Chanson bis zum Rocksong „Fairytale Gone Bad“. Viele der Stücke interpretierte der Chor mehrstimmig, beispielsweise den Rock’n’Roll-Hits „Bye, Bye, Love“ und „See You Later, Alligator“.
Zusätzlich glänzten noch diverse Sängerinnen und Sängern mit Solo-Passagen, beispielsweise Merlche Ochmann, Paul-Luca Nien aber und Moritz Urmersbach in der mehrstimmigen Musical-Nummer „Seasons of Love“. Sophia Ackers und Felix Luzar sangen „Summer Wine“ als Duett, begleitet von Klavier- und Geigenklängen. Einen besonderen Höhepunkt setzte Laura Hübner mit ihrer eindrucksvollen Interpretation von „Fluss“, die viele Zuhörerinnen und Zuhörer zu Tränen rührte. „Wahnsinn, was in dem Mädchen für eine Stimme steckt,“ bekundete eine Besucherin.
Ava Koschmieder begleitete den Chor stilgerecht auf ihrer Violine und dem E-Bass – eine Wandlungsfähigkeit, die ihresgleichen sucht. Die passenden Beats dazu lieferte Pierre-Bénou Linnemann am Drumset, wobei das Publikum vor allem mit seinen Fills begeisterte.
Nachdem der Chor gegen Ende des Programms bereits die beiden englischen Strophen von „Auld Lang Syne“ für das Publikum musiziert hatte, sang der ganze Saal gemeinsam eine weitere Strophe auf deutsch, was die Gemeinschaft tief bewegte. Vervollständigt wurde der Abend durch den gekonnten Vortrag von Abschiedsgedichten von Goethe, Droste Hülshoff, Kerner und Heine.
Am Ende des Konzerts war das Publikum aber noch lange nicht bereit, „Bundesgarten-Ciao“ zu sagen. Stattdessen verlangte die voll besetzte Aula lautstark nach einer Zusage, sodass Chor und Band mit „Don’t Look Back in Anger“ einen stimmgewaltigen Abschluss schmetterten.
Schulleiterin Sandra Crämer lobte die Musikerinnen und Musiker sowohl in Bezug auf ihr Engagement als auch ihr Können und forderte sie eindringlich auf, unbedingt weiter ihre Talente im Chor einzusetzen. Das musste man den Nachwuchstalenten allerdings ohnehin nicht sagen: „Abschied vom Chor? Niemals!“ riefen Emma und Mona einstimmig.
Text: Andreas Lüning
Fotos: Mia Klement 8a, Marie Wenner 8a, Manuel von Harenne
Kurz, aber heftig! Unter diesem Motto verwandelte sich die Aula des Gymnasiums St. Christophorus am
Als das Saallicht erlischt, ist die Bühne in der Aula des Gymnasium St. Christophorus noch leer.
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