Aus dem Berufspraktikum der Jahrgangsstufe 9
Mein Praktikum im Europäischen Parlament ...
Am 16.11.2024 trafen sich nach Jahrzehnten 16 von 21 Schülern der 13b zur Feier des 50jährigen Abiturs am Werner Christophorus Gymnasium. Zwei Mitschüler sind bereits verstorben, einer konnte nicht mehr ausfindig gemacht werden und zwei Mitschüler waren nicht gekommen. Die weiteste Anreise hatte Manfred Degener aus Istanbul, wo er im Auslandsschuldienst arbeitet. Ansonsten waren die Ehemaligen nicht nur aus dem Münsterland, sondern auch aus München, Berlin, Hamburg und Dresden angereist.
Organisiert von Bert Baesgen mit dem Organisationsteam um Axel Eyers, Norbert Kliegel und Josef Börste traf man sich zunächst zu einer Schulbesichtigung mit der kommissarischen Schulleiterin Sandra Crämer an alter Wirkungsstätte. Mit großem Interesse ging es dann durch das Schulgebäude, wo die Abiturienten von 1974 nicht schlecht über die vielen Neuerungen staunten.
So konnten die 1966 eingeschulten Schüler – Schülerinnen gab es damals noch nicht – sich noch erinnern, wo der einzige Telefonapparat in der Schule hing und wo sie als Messdiener teilweise schon vor dem Unterricht, in dem damals von Patres geführten Gymnasium die Messe gedient hatten. Sowohl die alten Klassenräume in der Sexta als auch der letzte in der Oberprima mussten natürlich besichtigt und nach den alten Sitzplätzen gesucht werden.
Insbesondere hier hatte damals manche Zeitungsschlacht, Wasserpistolen Kämpfe und allerlei anderer grober Unsinn stattgefunden. Eine gewisse Berühmtheit hatte die Klasse damals dadurch erreicht, dass sie 1973 einen eintägigen Schulstreik organisiert hatte, weil ein Mitschüler der Schule verwiesen werden sollte.
Im ehemaligen Oberstufenraum entwickelte sich dann eine sehr dichte Atmosphäre, als jeder wichtige Ereignisse seines Lebens blitzlichtartig vorstellte.
Sehr zur Freude waren die noch lebenden ehemaligen Lehrer - inzwischen hoch in den 80gern bzw. schon in den 90ern - Dietbert Harling, Rolf Stromenger und Matthias Rassmann der Einladung gefolgt und erkannten größtenteils ihre Schützlinge sogar noch wieder. Dass die Schüler damals den Fiat 500 von Sportlehrer Stromenger kurzerhand mehrere Stufen zum Turnhalleneingang hochgehoben hatten, sodass er nicht mehr wegfahren konnte, gehörte mit zu den schönen Erinnerungen, die auch Lehrer Stromenger schon damals mit Humor getragen hatte.
„Es war ein sehr besonderes Wiedersehen.“ „Ich fand es großartig.“ „Ich fühlte mich kurzzeitig wieder wie 18“... sind seitdem nur einige der begeisterten Rückmeldungen im gemeinsamen Chat unter dem wohl nicht ganz unzutreffendem Titel „Jim Knopf und die wilde 13.“
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