Eindrücke von der Romfahrt der EF 2026

Nach vier bzw. sechs Jahren Latein war es endlich so weit: für die Lateiner der Stufe EF stand am Karnevalswochenende die viertägige Romfahrt an.
Direkt nach der Ankunft am Flughafen startete das Programm mit der Besichtigung einer Kirche und eines Aquäduktes. Nachdem wir die Zimmer bezogen hatten, ging es mit der häufig benutzten Metro in die Stadt zum Trajansforum und auf das Kapitol.

Dank der vielen Spaziergänge quer durch Rom bekamen wir in den wenigen Tagen maximal viel zu sehen: die wichtigsten Plätze Roms, zahlreiche Kirchen mit Mamorböden und Kassettendecken und die imposanten Relikte des antiken Roms, wie z.B. das Kolosseum und das Forum Romanum.
Vor jeder Sehenswürdigkeit stimmte uns Herr Kampert mit seiner Expertise ein, sodass wir immer wussten, auf was man besonders achten musste, und wir uns vorstellen konnten, wie es damals bei den Römern ausgesehen hat. Besonders beeindruckend fand ich die Caracalla-Thermen, in denen ich mir lebhaft ausmalen konnte, wie die Römer damals gelebt haben.
Frau Gutschera achtete darauf, dass wir täglich mindestens auf unsere 20.000 Schritte kamen und  sorgte auf ihre Weise für unvergessliche Momente. Frau Goede und Greta (eine ehemalige Schülerin), navigierten uns sicher durch Rom und verbreiteten stets gute Laune.
Auf dem Forum Romanum hörten wir die Geschichten zum Tempel der Vestalinnen, der Kurie, den Rednern auf der Rostra und dem Palatin nebenan, auf dem damals die Mächtigen und Reichen lebten. Interessant war, wie das alte Rom mit der Zeit verschüttet wurde und in Vergessenheit geriet, dass sich unter der Erde alte Tempel verbargen. Für mich ist es immer noch unvorstellbar, wie viele Steine in Rom verbaut wurden. In der Maxentiusbasilika kam man sich plötzlich ganz klein vor. 
Eine große Kugel Eis von den ältesten Eisdielen Roms durfte natürlich nicht fehlen, auch wenn es erst Februar war. Mittags und abends hatten wir jeweils Zeit, um die italienischen Pizza- und Pasta- Spezialitäten durchzuprobieren. Und im Hotel gab es jeden Morgen Schokocroissants.
Glücklicherweise war das Wetter sehr mild, und wir konnten bei Sonnenschein schöne Bilder von den beeindruckenden Bauwerken machen. Nur als wir in der Schlange zum Petersdom standen, musste es ausgerechnet regnen. Damit wir auf die Kuppel des Doms steigen durften, musste man dann auch noch zusätzliche 10€ bezahlen. Das lange Warten, um in den Petersdom zu kommen, und die 500 Treppenstufen hoch auf den Petersdom haben sich aber trotzdem gelohnt. Am darauffolgenden Tag verbrachten wir weitere zwei Stunden wartend auf dem Petersplatz, um Papst Leo beim Angelusgebet zu sehen. #Qualitytime

Mit vielen schönen Fotos und einer Menge neuer Eindrücke ging es dann am Sonntagabend wieder zurück ins kalte Deutschland. Herzlichen Dank noch einmal an Herrn Dr. Kampert, Frau Gutschera und Frau Goede für die tolle Fahrt! Rom und die vielen lustigen Momente mit den Lateinern werden wir so schnell nicht vergessen.

 

Text: Miriam Lückenkötter

 

- VERÖFFENTLICHT: 28. Februar 2026 -

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